SHFV stellt Umsetzung des flexiblen Spielbetriebs vor

Die Saison 2018/19 wird die zweite Spielzeit sein, in der die Einteilung der Spielklassen im Schleswig-Holsteinischen Fußballverband (SHFV) im Rahmen des flexiblen Spielbetriebs durchgeführt wird. SHFV-Präsident Hans-Ludwig Meyer, SHFV-Geschäftsführer Tim Cassel (Foto) sowie die Geschäftsführerin des SHFV-Partners FAST LEAN SMART (FLS), Britta Blömke, stellten Medienvertretern  im Uwe Seeler Fußball Park in Malente das Modell des flexiblen Spielbetriebs und seine praktische Umsetzung vor.

Gemäß einem Verbandstagsbeschluss orientieren sich seit der laufenden Saison die Spielklassen im SHFV nicht mehr an den Grenzen der Kreisfußballverbände, maßgeblich sind stattdessen nur noch die Entfernungen der in den verschiedenen Spielklassen antretenden Vereine zu ihren jeweiligen Gegnern.
Für die Umsetzung des flexiblen Spielbetriebs stellt FLS dem SHFV eine maßgeschneiderte Software-Lösung zur Verfügung, die auf jeder Spielklassenebene anhand der zurückzulegenden Strecken die für die Gesamtheit der teilnehmenden Mannschaften fairste Einteilung berechnet.
Zur Veranschaulichung des Verfahrens präsentierte Fabian Thiesen, Abteilungsleiter Spielbetrieb im SHFV, den Medienvertretern eine beispielhafte Einteilung der vier Verbandsligen auf der Basis der Daten der laufenden Saison. Nach Eingang aller Mannschaftsmeldungen für die Saison 2018/19 wird die Einteilung von Vereinen der unterschiedlichen Spielklassenebenen in die einzelnen Parallelstaffeln erneut nach diesem Verfahren erfolgen.
„Wir sind überzeugt davon, dass wir mit der Einführung des flexiblen Spielbetriebs ein gutes Modell gefunden haben, um die logistischen Belastungen für unsere Vereine so klein wie möglich zu halten. Das große Interesse anderer Landesverbände und des DFB an unserem innovativen Weg bestätigt uns darin. Mein besonderer Dank gilt unserem Partner FLS, der uns durch seine auf unsere Bedürfnisse zugeschnittene Software-Lösung die Umsetzung ermöglicht“, sagte SHFV-Präsident Hans-Ludwig Meyer.
„Der SHFV beweist durch das Modell des flexiblen Spielbetriebs seine Innovationskraft. Wir freuen uns, mit unserer Technologie den Fußball in Schleswig-Holstein zu unterstützen und über die Aufmerksamkeit, die der Verband damit auch über die Landesgrenzen erfährt“, so FLS-Geschäftsführerin Britta Blömke zur Partnerschaft.
SHFV-Geschäftsführer Tim Cassel ergänzte im Hinblick auf kritische Stimmen, die im Zusammenhang mit der erstmaligen Umsetzung des flexiblen Spielbetriebs aufgekommen waren: „Wir können auch in diesem Jahr nicht davon ausgehen, dass durchweg alle Vereine mit ihrer Einteilung zufrieden sein werden. Für die Gesamtheit der Vereine ist dieser Weg aber die beste, weil insgesamt fairste Lösung. Zudem ist die Einteilung nicht auf Jahre zementiert, sondern wird jährlich neu berechnet.“