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Trauer um Karl Schlüter

Der Kreisfußballverband Westküste trauert um sein Ehrenmitglied Karl Schlüter. Der Nordhastedter zählte zu den Langgedienten, ohne deren Engagement der Sport nicht auskommt. Für viele war er ein Vorbild. Schlüter verstarb plötzlich und unerwartet im Alter von 84 Jahren. Der KFV Westküste wird am ersten Spieltag der Saison 18/19 bei allen Partien in Dithmarschen und Steinburg zu Ehren Schlüters  eine Gedenkminute einlegen.

 

Karl Schlüter war ein positives Beispiel der fußballerischen Nachkriegsgeneration, die ohne zu fragen sofort anpackte, wenn die Arbeit rief. Und so ergriff er die Initiative auf den verschiedenen Ebenen in den Gremien des Fußballs – insgesamt 52 Jahre lang. Mehrfach gewürdigt wurden seine Tätigkeiten im Jugendausschuss, im Kreisgericht sowie im Vorstand des früheren Dithmarscher Fußballverbandes.

 

In seinem Heimat- und Geburtsort Nordhastedt kannte ihn jeder. Egal, wann der Ball rollte, Karl Schlüter war bis zuletzt ständiger Besucher im Maria-Jessen-Stadion. Mehr als 60 Jahre gehörte er dem TSV Nordhastedt an, der ihm, wie auch 2009 der inzwischen aufgelöste Kreisverband, die Ehrenmitgliedschaft verlieh.

 

Schließlich prägte Schlüter, pflichtbewusst und bescheiden in seiner Art, ebenso im Schleswig-Holsteinischen Fußballverband (SHFV) das Ehrenamt, das ihn bis in den Ältestenrat führte. Im Besitz der silbernen und der goldenen Ehrennadel des SHFV zeichnete ihn der Deutsche Fußball Bund 2003 mit der Verdienstnadel aus. Ulrich Seehausen