Ehrenrat nimmt Arbeit auf

„Wir dürfen den Kontakt zu unseren ehemaligen Funktionären nicht verlieren“, sagt der Ehrenvorsitzende Gustav Haack (Hemme). Deshalb hat der KFV eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich damit beschäftigt, wie man die „Alten“  in die Vorstandsarbeit mit einbeziehen kann. Als erstes soll aber eine Ehrentafel erstellt werden, in der alle mit der goldenen Ehrennadel des SHFV und darüber hinaus ausgezeichneten Mitglieder des KFV aufgelistet werden.

Für den ehemaligen KFV Dithmarschen hat Haack bereits eine Tafel  angelegt. Nun soll eine für Steinburg folgen, die Paul-Hermann Ott (Heide), Wilfried Schmidt (Horst) und Karl-Friedrich Spiecker (Wacken) bis November fertig stellen wollen. Danach wird schließlich alles zusammengefügt – man sei ja schließlich jetzt ein Kreis. Außerdem gehören der Arbeitsgruppe, die man auch als Ehrenrat bezeichnen könnte, noch Hannelore   Clauhsen (Nordhastedt) und KFV-Vorsitzender Werner Papist an.
Im Gegensatz zu Dithmarschen ist die Aktualisierung der Nadelträger-Liste in Steinburg nach der Fusion  der beiden Kreisfußballverbände vernachlässigt worden. Das hat auch mit der Strukturreform des SHFV zu tun, der viele Ämter in den Kreisen gestrichen und nach Kiel verlagert hat – darunter auch das des Ehrenamtsbeauftragten. In Steinburg hat sich deshalb schlichtweg niemand mehr um solche Listen gekümmert.  Aber manchmal gibt es  auch glückliche Umstände. Wilfried Schmidt hat zum Beispiel alle Verbandstagshefte aufbewahrt und „Fiete“ Spiecker war für den Druck der Hefte zuständig. Die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder, die mindestens zehn Jahre im KFV mitgearbeitet haben, dürften deshalb ohne große Schwierigkeiten herausgefiltert werden können. „Das dürften auch  gar nicht so viele sein“, weiß Wilfried Schmidt.
Was die goldenen Nadelträger anbetrifft, hat der Glücksfall einen Namen. Der Heider Paul-Hermann Ott war beim SHFV lange für die Vergabe der Ehrennadeln zuständig und hat noch eine Liste aller Geehrten im Schrank. „Ich bin zwar   dabei,  langsam aufzuräumen und habe den ersten Container bereits auf den Müll gebracht, aber diese Akten sind noch da“, so Ott.
Wenn alle Daten gesammelt sind, ist zunächst ein  „runder Tisch“ mit dem aktuellen Vorstand und ausgeschiedenen Funktionären geplant.  „Wir wollen den Erfahrungsschatz unserer Ehemaligen nutzen“, sagt Gustav Haack. Der KFV könne es sich nicht leisten, wenn so viel Wissen und Erfahrung verloren ginge. Der eine oder andere Hinweis aus diesem Kreis, könne für den Vorstand sehr hilfreich sein. Das Zusammentreffen der ehemaligen und aktuellen Vorstandsmitglieder soll danach genauso wie Veranstaltungen mit den auf  der Ehrentafel gelisteten Personen mindestens einmal im Jahr stattfinden.