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Bericht zur Arbeitstagung der Junioren

Am 15.08.2019 trafen sich die Vereinsvertreterinnen und Vertreter zur alljährlichen Arbeitstagung der Jugend. Es nahmen, bis auf zwei, alle notwendigen Vereine teil, so dass der große Saal im Gasthof „Wackinger“ in Wacken prall gefüllt war.

Nach einleitenden Worten durch den 1. Vorsitzenden Henning Peitz stellte sich zunächst der neu zusammengesetzte Jugendausschuss mit den jeweiligen Aufgaben vor. Leider bleibt zum aktuellen Zeitpunkt der Posten der/des Jugendausschussvorsitzende/n unbesetzt. Henning Peitz und auch die 2. Vorsitzende Kathrin Knudsen lobten die gute Zusammenarbeit mit den Vereinen und dankten den Beteiligten ausdrücklich für ihr ehrenamtliches Engagement zugunsten des Fußballs im KFV Westküste. Ohne die Jugend würde es in Zukunft nicht möglich sein einen geregelten Spielbetrieb aufrecht zu erhalten.

Nach den Ehrungen der Meister und Staffelsieger der vergangenen Saison, die mit einer Urkunde und sofern auf dem Platz noch nicht geschehen, mit einem Ball ausgezeichnet wurden, ging es nochmal um die Regelungen zur neuen Saison. Dabei wurden vom stellvertretenden Vorsitzenden des Schiedsrichterausschusses KFV Westküste Holger Becker auch die Regeländerungen im Schiedsrichterbereich vorgestellt. Im Namen des Kreisgerichts gab Martin Voss einen kleinen Einblick in die derzeitige Arbeit. Nico Schlüter, Beauftragter für Qualifizierung im KFV Westküste, berichtete über die Möglichkeiten sich als Trainer weiterzubilden.

Es entstand darüber hinaus eine rege Diskussion, nämlich wie man die Spielzeiten der Kinder auf dem Platz erhöhen kann. Es wurden produktive Vorschläge gemacht, die vom Jugendausschuss auf Umsetzung geprüft werden.

Auch sind einige Vereine unglücklich mit dem flexiblen Spielbetrieb. Dieser erhöhe die Fahrtzeiten, die Kosten und führe dazu, dass immer weniger Eltern bereit sind die weiten Fahrten mitzumachen. Die Vereine wünschen sich im unteren Jugendbereich feste Startzeiten der Spielrunden und eine Schulung der Trainer für die Eingabe des Online-Spielberichts würde helfen fehlerhafte oder fehlende Eingaben zu verringern. Im G-Jugendbereich soll künftig nicht mehr das Wochenende, sondern auch ein fester Spieltag festgelegt werden, um es den jungen oder neuen Trainerinnen und Trainern in diesem Bereich leichter zu machen. Weiter gab eine Diskussion zur Veröffentlichung möglicher Trainerlisten, die aktuell aus Datenschutzgründen nicht zur Verfügung stehen. Im Bereich der C- bis A-Jugend/ B-Juniorinnen wird es künftig auf Wunsch der Vereine keine Wahloption mehr bei der Spielfeldgröße geben. Die Spiele finden künftig einheitlich mit einem festen und einem beweglichen Großtor auf dem 5-Meter-Raum statt. So müssen sich die Jugendlichen nicht mehr auf andere Gegebenheiten einstellen. Im Punkt „Digitaler Spielerpass“, der ab sofort bis in die F-Jugend verpflichtend ist, wurde den Vereinen eine Karenzzeit bis zu den Herbstferien eingeräumt, was auf eine positive Resonanz stieß.

Der neue Jugendausschuss ist seit Mai 2019 im Amt und hat den Start der Saison 19/20 mit Unterstützung des Vorstandes vorbereitet. Bei dem ein oder anderen Thema gibt es sicher Optimierungsbedarf. Der neue Vorstand und sein Jugendausschuss wollen mehr mit den Vereinen ins Gespräch kommen und bitten um eine Kontaktaufnahme, wenn es Vorschläge oder Wünsche gibt. Unter dem Stichwort „KFV Westküste 2024“ wird diese Kommunikation wichtig werden, um den Spielbetreib am Laufen zu halten und nicht noch mehr Kinder aus dem Fußballsport zu verlieren.

Henning Peitz und Kathrin Knudsen sind auch auf der Suche nach neuen Ehrenamtlern, die bereit sind im KFV mitzuwirken. Wer Interesse an einer Tätigkeit hat, darf sich gerne melden. Schön wäre, wenn sich jemand mit Erfahrung für den Vorsitz im Jugendausschuss finden würde.

 

Die Sitzung endete mit ein paar Einzelgesprächen und kleineren fortgeführten Diskussionen um 22.30 Uhr.