TSV Heiligenstedten siegt beim  Lothar-Strehlow Gedächtnisturnier

Überraschungssieg für den TSV Heiligenstedten. Der Kreisligist bezwang im Finale des Lothar-Strehlow-Gedächtnisturniers Verbandsligist VfL Kellinghusen mit 4:3 und ist damit inoffizieller Steinburger Hallenfußball-Kreismeister. Dritter wurde Verbandsligist Alemannia Wilster nach 3:2-Neunmeterentscheid über SH-Ligist FC Reher/Puls.

Siegerehrung
Siegerehrung

Der Meistertitel ist deshalb inoffiziell, weil der Schleswig-Holsteinische-Fußballverband bei Hallenmeisterschaften Futsal vorschreibt. Das wollten die meisten Steinburger Vereine nicht und weil  bei Traditionsturnieren weiterhin Hallenfußball alter Prägung gespielt werden darf, wurde in Brokdorf mit Rundumbande  auf große Tore gekickt.
Hochspannung bereits in der Vorrunde, die schon am Freitag mit Überraschungen begann. In Gruppe 1   belegte A-Klässler TSV Neuenkirchen hinter Favorit Reher/Puls Platz zwei und ließ die beiden Kreisligisten Fortuna Glückstadt und Münsterdorfer SV hinter sich.  Die punktgleiche Fortuna aus Glückstadt qualifizierte sich dennoch als bester Gruppendritter  für die Zwischenrunde. In der Gruppe 2 hatte am Ende der TSV Heiligenstedten klar die Nase vorn.  Titelverteidiger Lägerdorf landete nur auf Platz zwei, punktgleich vor  Rot-Weiß Kiebitzreihe. Am Sonnabend setzten sich dann die favorisierten Teams durch.
Dominator der Zwischenrunde war der VfL Kellinghusen, der alle Spiele in der Gruppe B gewann und damit souverän ins Halbfinale einzog. Den zweiten Platz sicherte sich der TSV Heiligenstedten durch einen 2:1-Sieg im letzten Gruppenspiel gegen den Itzehoer SV, der ebenfalls noch die Chance auf den Einzug ins Halbfinale hatte. In der Gruppe A lagen am Ende  Alemannia Wilster und FC Reher/Puls punktgleich an der Spitze. Titelverteidiger Lägerdorf schied als Dritter aus.
Dramatik pur herrschte in beiden Halbfinals. Alemannia Wilster führte gegen Heiligenstedten durch Torben Heutmann und Hinrich Schröder bereits mit 2:0. Heiligenstedten drehte den Spieß durch Treffer von Marvin Vett, Robin Kohtzer und Steven Bolln jedoch  zum 3:2 um, ehe Schröder noch der Ausgleich zum 3:3 gelang, so dass ein Neunmeterschießen fällig wurde.  Hier zeigte ausgerechnet Schröder  Nerven und zielte als letzter Schütze daneben. Da zuvor  Janek Reese an Torhüter David Schwellies gescheitert war, hatte  Heiligenstedten durch  Lasse Engel, Helge Steckel und Steven Bolln uneinholbar mit 3:2 die Nase  vorn.  Im zweiten Halbfinale  führte der FC Reher/Puls lange mit 1:0, ehe ein Fehlpass von Neuzugang Ergun Kaya  Falko Möller in Schussposition brachte, der zum 1:1 für den VfL Kellinghusen ausglich. Im Neunmeterschießen traf für Reher nur noch Andreas Tank.  Kellinghusen reichten deshalb Sebastian Worbs und Joshua Seiders Treffer zum Sieg.
Der dritte Platz wurde gleich in einem Neunmeterschießen entschieden. Hier hatte Alemannia Wilster mit 3:2 das bessere Ende für sich.
Im Finale war überraschend zunächst der TSV Heiligenstedten die dominierende Mannschaft. Kellinghusen schaffte zwar nach Marvin Vetts Führungstreffer  durch Sebastian Worbs den Ausgleich zum 1:1, doch dann sorgte Steven Bolln für Heiligenstedtens 3:1-Führung. Der VfL  wurde jedoch stärker und glich durch Worbs und Florian Barth zum 3:3 aus. Sekunden vor Schluss sorgte Robin Kohtzer mit dem 4:3 dann aber doch noch für die Entscheidung zu Gunsten des Außenseiters. Für Turniersieger TSV Heiligenstedten spielten: David Schwellies, Lars Andresen, Lasse Engel, Malte Ehlers, Marvin Vett, Helge Steckel, Robin Kohtzer, Max Brockmann, Burak Savran, Mike Ely, Steven Bolln, Morten Brendemühl und Serhan Karagöl.
Am Sonntag stand das Turnier vor der Zwischenrunde kurz vor dem Abbruch, weil das Hallendach undicht war. Der Spielausschuss entschied sich daraufhin für eine Verkürzung des Spielfeldes, so dass doch  gespielt werden konnte. Das Turnier verlief weitgehend fair. Rote Karten gab es jedenfalls nicht. Dafür aber drei schwerere Verletzungen in der Vorrunde:  Wellenkamps Matthias Sauthof, VfB Glückstadts Tobias Beyer und Heiligenstedtenerkamps Bjarne Brinkmann mussten im Krankenhaus behandelt werden.

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